Weihnachten in Gefahr – eine Chance für den E-Commerce?

Das letzte Drittel des Jahres ist angebrochen und das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Die umsatzstarke Jahreszeit bedarf wie jedes Jahr einiger Vorbereitungen, allerdings muss insbesondere in diesem Jahr genau hingeschaut werden. Ein Blick nach Großbritannien zeigt, welche Zustände auch deutsche Händler erwarten könnten.

Situation auf dem Weltmarkt

Immer wieder wird in Onlineshops aktuell darauf hingewiesen, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Ebenso sind nicht intakte Lieferketten immer wieder präsent – in nahezu allen Bereichen.

Die Gründe dafür sind verschiedene Veränderungen auf dem Weltmarkt. Beispielsweise kostete ein Schiffscontainer aus Asien im Jahr 2019 noch 2.000 US Dollar. Inzwischen liegen die Preise eines Containers von Shanghai nach Hamburg bei etwa 20.000 US Dollar – der Preis ist somit um 1000 % gestiegen.

Die Ursachen dafür sind zum Beispiel die Hafenschließungen in China durch die Pandemie. Dadurch wurde unter anderem der weltweit viertgrößte Containerhafen Yantian geschlossen. In anderen Regionen kommt es somit zu überfüllten Containerhäfen.

Auch die populäre Blockade durch die Ever Given im Suezkanal ist inzwischen spürbar: 400 Schiffe standen zu dem Zeitpunkt im „Stau“, wodurch weltweite Verzögerungen in Lieferketten entstanden.

Neben logistischen Problemen gibt es aktuell noch weiteres: Rohstoffmangel. Ein weltweit bestehender Rohstoffmangel und gleichzeitig hohe Nachfrage führen zu Versorgungsmangel. Betroffen sind davon vor allem die Produktionen vieler Branchen und letztlich auch die Händler und Kunden.

Folgen für Weihnachten in Europa

Viele der weihnachtlichen Dekoartikel werden in Asien produziert. Dort kommt es aktuell aber immer häufiger zu Überlastungen in den Produktionsstätten. Zudem sind die Kosten für den Versand durch die teuren Container ebenfalls gestiegen.

Für den Endverbraucher bedeutet das: Christbaumkugeln und Co. werden teuer – wenn sie überhaupt verfügbar sein werden. Dazu tragen auch die längeren Standzeiten der Schiffe und somit die hohen Hafengebühren bei, die an die Endkunden weitergegeben werden.

Vor allem Discounter sind von der Situation betroffen. So hat Kik bestätigt, dass ihre Ware nicht verschifft wird, weil Mitbewerber mehr dafür zahlten. Auch Lidl passt seine Werbekampagnen bereits entsprechend an.

Lieferengpässe haben vor allem bei saisonalen Produkten wie Weihnachtsartikeln Konsequenzen: Selbst einige Wochen Verspätung können dazu führen, dass Adventskalender, Deko und Schmuck für den Weihnachtsbaum erst nach dem Fest eintreffen.

Einschätzung: Jede Krise ist eine Chance

Engpässe gefährden das Weihnachtsgeschäft, allerdings werden Kunden das nicht zwingend zu spüren bekommen. Insbesondere viele Onlinehändler haben durch die Unsicherheit höhere Lagerbestände als noch vor Jahren. Unter Zusammenarbeit mit Logistik-Experten wie Emirat können schwierige Situationen wie die aktuelle nämlich bewältigt werden.

Für Ladengeschäfte mit begrenzten Kapazitäten und starren Strukturen ist die Situation allerdings schwieriger zu kompensieren. Fahrradhändler stehen beispielsweise vor großen Problemen durch Lieferprobleme bei E-Bikes und haben keine ausreichenden Lagerbestände. Ähnliche Schwierigkeiten dürften auch andere Ladengeschäfte erwarten – vor allem mit den saisonalen Weihnachtsprodukten.

In dieser Krise liegt jedoch auch die Chance für Händler im E-Commerce. Vor allem im boomenden Weihnachtsgeschäft wird spätestens seit dem letzten Jahr viel online gekauft. Daher lohnt sich in Anbetracht der bevorstehenden Situation der Einstieg in die digitale Verkaufswelt.

Optimierte Versandstrukturen können innerhalb kürzester Zeit mit den richtigen Partnern aufgebaut werden und erfordern keine monatelange Vorbereitung.

Fulfillment-Dienstleistern wie Emirat übernehmen diverse Prozesse des E-Commerce – zum Beispiel Versand, Lagerung und Retourenmanagement. Durch die Zusammenarbeit mit Logistik-Experten ist ein Einstieg ins Weihnachtsgeschenk auch ohne Vorerfahrung selbst jetzt – zwei Monate vorher – problemlos möglich.

Wenn Sie die Chance ergreifen wollen, dann melden Sie sich gerne völlig unverbindlich bei uns, damit Sie so schnell wie möglich mit dem Verkauf starten können.