Warum Fulfillment-Dienstleister zu den Gewinnern der Corona-Krise zählen

E-Commerce ist schon seit Jahren auf dem Vormarsch und wächst stetig. Dennoch haben viele Menschen weiterhin den klassischen Einkauf in Ladengeschäften bevorzugt bzw. daran festgehalten. Der Trend hin zum Online-Einkauf hat im letzten Jahr noch einmal einen gewaltigen Schub erhalten. Am Ende gehören Fulfillment-Dienstleister zu den großen Gewinnern der Krise.

Die Corona-Krise als Brandbeschleuniger

Im März 2020 kam es zu gravierenden und schlagartigen Veränderungen in der deutschen Wirtschaft – natürlich durch Covid-19.
Bis auf wenige Geschäfte, zum Beispiel Lebensmittelmärkte, mussten fast alle anderen Ladengeschäfte schließen. Damit fielen die Umsätze zahlreicher Unternehmen buchstäblich auf null.
Da die wenigsten Unternehmen eine solche Zeit lange überleben können, musste nach Lösungen gesucht werden. Und die lag nahe: E-Commerce.

Viele Unternehmen trieben und treiben ihr Versandgeschäft voran, sei es im großen Stil mit Priorität darauf oder nur als Ergänzung zum Ladengeschäft. Damit wurde der ohnehin bestehende Trend hin zum Online-Handel erheblich beschleunigt.

Krisensicherheit durch E-Commerce

Zweifler haben das Online-Geschäft immer wieder kritisch beäugt und mehr Nachteile als Vorteile gesehen. Das Jahr 2020 hat die Welt eines Besseren belehrt: E-Commerce hat der Krise standgehalten – und viele Unternehmen gerettet.

Zahlreiche Unternehmen und insbesondere Einzelhändler mussten schnell und spontan auf Versandhandel umstellen, immer wieder. Gerade an Weihnachten hat die nicht zu erwartende erneute Schließung die Geschäfte vor enorme Probleme gestellt. Das so wichtige Weihnachtsgeschäft ist zum Teil fast vollständig weggebrochen und die Verluste waren enorm.

Unternehmen, die bereits Strukturen geschaffen haben, um ihre Ware online zu vertreiben, sind daher deutlich besser durch die Krise gekommen. Gleichzeitig haben viele Unternehmer die Chancen gewittert und Onlineshops aufgebaut.

Gewinner und Verlierer der Krise

Unternehmen mit starren Strukturen und Einzelhändler, die sich ausschließlich auf ihr Ladengeschäft konzentriert haben, scheinen die Verlierer der Corona-Krise zu sein. Anpassung war das oberste Gebot in den letzten 14 Monaten. Wer da an alten Strukturen festgehalten und Veränderungen gescheut hat, den traf es hart.

Umgekehrt haben sich zahlreiche Marktlücken ergeben. Viele Start-ups wurden gegründet, ob im E-Commerce oder sämtlichen Bereichen der Digitalisierung. Auch Einzelhändler, die die Potenziale des Online-Handels erkannt haben, dürfen sich zu den Gewinnern zählen und machen zum Teil mehr Umsatz als vor der Krise.

Fulfillment-Unternehmen als große Gewinner – warum?

Durch den E-Commerce-Boom sind auch Fulfillment-Dienstleister gefragter denn je.
Viele Start-ups oder „Quereinsteiger“ im Online-Handel sahen sich mit den Problemen der Bestellabwicklung, Lagerung und des Versands konfrontiert. Da solche Prozesse nicht von heute auf morgen effizient implementiert werden können, sind Fulfillment-Dienstleister die logische Konsequenz.

Die Vorteile, die ein Fulfillment-Anbieter Online Shops bietet, sind hinlänglich bekannt:
Sie übernehmen den vollständigen Prozess nach Bestelleingang – von der Lagerung bis zur Retoure. Sie verfügen in allen Bereichen über Experten in ihrem jeweiligen Gebiet und arbeiten wesentlich effizienter als Start-ups oder kleinere Online Shops es könnten. Schließlich haben sich Dienstleister wie EMIRAT auf diese Services spezialisiert und haben alle Prozesse automatisiert und optimiert. Nicht umsonst verfügen die „Großen“ – wie Otto, Zalando und Amazon – über Fulfillment-Unternehmen.

Auf diese Weise konnten alle Unternehmer, die auf Online-Handel umsteigen oder dort einsteigen wollten, sofort an den Start gehen – ohne monatelang die notwendigen Strukturen selbst aufzubauen.

Fazit: Eine Win-Win-Win-Situation

Die Corona-Krise hat in allen Bereichen schwerwiegende Folgen, das ist nicht zu leugnen. In der Wirtschaft gibt es aber – wie beschrieben – auch zahlreiche Gewinner.

Onlineshops konnten ihre Umsätze steigern und Ladengeschäfte sie zumindest durch Umstellung auf Online-Handel kompensieren.

Fulfillment-Dienstleister sind gefragter denn je und können ihre Expertise allen Online-Unternehmen zur Verfügung stellen, sodass diese sofort an den Start gehen und Gewinne erzielen können.

Am Ende haben auch die Endkunden davon profitiert. Menschen hätten monatelang (fast nichts) einkaufen können und vor allem an Weihnachten wären wohl deutlich weniger Geschenke verschenkt worden – stattdessen wären Frust und Enttäuschung groß gewesen.
Onlineshops und Fulfillment-Anbieter konnten die Folgen der Krise somit etwas abfedern und den Menschen Einkaufsmöglichkeiten bieten, die es ohne sie nicht gäbe.