B2B und B2C Fulfillment: Wichtige Unterschiede

Im Hinblick auf Fulfillment-Prozesse gibt es gravierende Unterschiede zwischen den beiden recht ähnlich klingenden Begriffen B2B (Business to Business) und B2C (Business to Customer). Für beide Bereiche ist es sehr wichtig die unterschiedlichen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen zu kennen und zu verstehen. In den vergangen Jahren war der B2C-Handel klarer Vorreiter, aber auch in B2B-Geschäftsbereichen nimmt der Onlinehandel stetig zu.

Ein externer Fulfillment-Dienstleister kann Ihnen einige Schritte abnehmen, sodass sowohl B2B, als auch B2C Kunden einen durchweg professionellen und individuellen Logistikprozess erleben.

Was versteht man unter B2B-Fulfillment?

Der Versand zwischen zwei Unternehmen wird als B2B-Fulfillment bezeichnet. Meist handelt es sich um große Lagerlogistik-Prozesse, wie beispielsweise Warenlieferungen an Einzelhändler.
Der Fulfillment-Dienstleister ist also das Bindeglied zwischen Produzenten/Warenhersteller und den Einzelhändlern als Warenempfänger.

Was versteht man unter B2C-Fulfillment?

Der Versand von Waren an den Endkunden wird als B2C-Fulfillment bezeichnet. Der Fokus liegt hier nicht auf großen Bestellungen und Lieferungen, sondern auf schnelle Lieferung, unterschiedliche Versandoptionen und allem was zu einem positiven Erlebnis auf Endkundenseite beiträgt.
Same-Day-Delivery und co. spielen hier eine immer größere Rolle.

B2B- & B2C-Fulfillment: Die Unterschiede

Lieferzeiten

Während beim Endkunden eine schnelle Lieferung essentiell ist, herrscht beim B2B Fulfillment ein anderer Gedanke: Just-in-time. Lieferzeiten werden geplant und entlang der Wertschöpfungskette bestehen hohe Abhängigkeiten zwischen Lieferanten und Produktion. Eine schnelle Lieferung ist somit nicht sonderlich wichtig, sondern eine vorausschauend geplante, um Produktionsengpässe zu vermeiden.

Bestellmengen

Endkunden bestellen für den Eigenbedarf, weshalb die Bestellmengen eher gering, die Anzahl der Warenbestellungen aber hoch (B2C-Fulfillment). Beim B2B-Fulfillment sind die Bestellmengen deutlich höher, dafür die Bestellzeitpunkte genau geplant, was in einer niedrigeren Anzahl an Warenbestellungen resultiert.

Versandfrequenz

Impulsive, spontane Käufe bei Verbrauchern führen zu einer deutlich höheren Versandfrequenz im B2C-Fulfillment. Je nach Saison kann es auch deutliche Höhen (z. B. in der Vorweihnachtszeit) geben. Ein Fulfillment-Dienstleister der auch solche Schwankungen problemlos bedienen kann, bietet daher massive Vorteile.
Der Just-in-time Gedanke beim B2B-Fulfillment schafft eine höhere Planbarkeit und verringert die Anzahl der Warenbestellungen. Eine strategische und gut kalkulierte Planung schafft nicht nur Sicherheit, sondern hält auch die Versandfrequenz recht gering.

B2B & B2C: Unterschiede mit gleichem Ziel

Speziell in den Bereichen Lieferzeiten, Bestellmengen und Versandfrequenz gibt es erhebliche Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Fulfillment. Der grundlegende Logistikprozess von Kommissionierung bis zu Retourenmanagement stehen bei beiden Bereichen dennoch im Mittelpunkt. Die größte Gemeinsamkeit liegt im Ziel: eine hohe Kundenzufriedenheit.

Bei beiden Bereichen kann die Unterstützung eines externen Fulfillment-Partners die Lagerlogistik optimieren und zu einer höheren Gewinnspanne führen. Haben Sie Interesse an einer Zusammenarbeit, können Sie uns sehr gern eine Anfrage zusenden. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles und unverbindliches Angebot ausgehend von Ihren Wünschen und Bedürfnissen.