5 Marketing-Tricks, um Überbestände zu verkaufen

Jeder Händler hat früher oder später aus den  unterschiedlichsten Gründen Überbestände zu verzeichnen. Indem Sie mit Lager-Überschüssen richtig umgehen, können Sie sich von der Konkurrenz absetzen. Nur die wenigsten wissen, dass sich unterschiedliche Marketing-Maßnahmen sinnvoll dazu nutzen lassen, Bestandsreduzierungen durchzuführen. Ob mit ein paar neuen Landingpages, strategischen Werbeanzeigen oder dem Einsatz von Social Media: Wir schlagen Ihnen heute ein paar bewährte Methoden vor, die Ihnen dabei helfen, den Überschuss zu reduzieren.

So stellen Sie Überbestände fest

Um überschüssige Bestände in Ihrem Lager aufzuspüren, reicht oft schon eine kleine Runde durch die einzelnen Regale. Früher oder später fällt Ihr Blick dann höchstwahrscheinlich auf verstaubte Kartons, die sich bei genauerem Hingucken als Produkte entpuppen, die sich seit Jahren nicht mehr richtig verkaufen. Aber auch gut verkäufliche Artikel können sich schnell im Übermaß in Ihrem Lager finden. Zum Bestandsüberschuss kommt es immer dann, wenn die vorhandene Artikelanzahl die tatsächliche Nachfrage deutlich übersteigt. Dabei sind sind die wenigsten Unternehmen im Klaren, wie groß die Überbestände in Wirklichkeit sind. Schnell haben Sie Bestände, die Sie viel Geld kosten können.

Für Artikel, die als nicht lagergeführt gelten, ist jeder vorhandene Bestand ein Überbestand. Es sollte Ihr Ziel sein, solche Artikel nicht mehr in Ihrem Lager zu führen. Für Artikel, die Sie tatsächlich im Lager führen, müssen zur Abschätzung eines Überbestands verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Vor allem kommt es darauf an, herauszufinden, wie oft der Artikel bestellt wird. Sie sollten genaue Prognosen treffen können, um entsprechend rechtzeitig für Nachschub sorgen zu können. Auch die Lieferzeit Ihres Zulieferers sowie ein ausreichend großer Sicherheitsbestand sind wichtige Faktoren.

Identifizieren Sie zunächst die möglichen Gründe für Ihren Überbestand identifizieren und diese dann Schritt für Schritt eliminieren.

Gründe für Überschuss im Lager

Es gibt viele Gründe, die für überschüssige Artikel im Lager sogen können. Die häufigsten haben wir Ihnen im Folgenden zusammengetragen.

Überprognosen

Natürlich passiert es gern einmal, dass sehr positiv auf die eigenen Bestellzahlen geschaut wird. Beim Tätigen neuer Einkäufe für das Lager werden dann schnell sehr hohe Stückzahlen gewählt, um möglichen zukünftigen Bestellungen gerecht zu werden. Bleiben diese dann aus, bleiben Unternehmen auf dem Überbestand sitzen.

Wunsch nach Rabatt

Viele Hersteller bieten Rabatte für höhere Bestellmengen. Das lohnt sich nicht immer. Entstehen für die Lagerlogistik unüberschaubare Kosten, sollten Sie hier verzichten und stattdessen eine realistische Menge ordern. 

Differenz geschätzte und tatsächliche Lieferzeit

Unternehmen neigen dazu, Produkte mit langen Lieferzeiten deutlich im Voraus zu bestellen. Kommt es dann unerwartet doch zur schnellen Lieferung, kommt es dazu, dass Artikel im Lager eintreffen, bevor diese benötigt werden. Klären Sie deshalb mit Ihren Herstellern gewünschte Lieferzeiten, um böse Überraschungen zu vermeiden.